Bauchdeckenstraffung

Bei der Abdominoplastik, wie die Bauchdeckenstraffung in der Fachsprache bezeichnet wird, werden überschüssige Haut oder Fett entfernt und eine geschwächte oder getrennte Bauchdecke und Bauchmuskeln für ein glatteres und festeres Erscheinungsbild wieder hergestellt. Die Bauchdeckenstraffung ist keine Alternative zu Gewichtsverlust, Diät und Sport und extreme Gewichtsschwankungen nach dem Eingriff führen dazu, dass der Bauch seine ursprüngliche Form wieder annimmt. Je nachdem, welche Ergebnisse vom Patienten gewünscht werden, gibt es zwei Möglichkeiten für diesen Eingriff: komplette Abdominoplastik oder partielle „Mini“ Abdominoplastik.

Der Eingriff, der zwischen einer und fünf Stunden dauert, wird in einer Klinik und unter allgemeiner Narkose durchgeführt und kann einen stationären Aufenthalt über Nacht erfordern. Zu den möglichen Risiken zählen Thrombosen, Infektionen und Komplikationen, sofern Sie an Durchblutungsstörungen, Diabetes oder Herz-, Lungen- oder Lebererkrankungen leiden. Narben bleiben erfahrungsgemäß zurück, selbst bei Anwendung der ärztlich empfohlenen Cremes und Salben. Es können Monate vergehen, bis sich der Patient wieder „normal“ fühlt.