Dermalfiller-Injektionen

Filler-Injektionen sind kosmetische Behandlungen zur Glättung von faltiger, narbiger oder gefurchter Haut. Hin und wieder werden Filler-Injektionen auch für mehr Fülle der Lippen verwendet. Dermalfiller unterscheiden sich in ihrer Haltbarkeit und der chemischen Zusammensetzung.

Es stehen verschiedene Formen von injizierbaren Fillern zur Verfügung. Zu den gängigsten zählen:

Hyaluronsäure-Injektionen, sie dienen zur Verbesserung der Hautkontur und zur Reduzierung von Vertiefungen. Sichtbare Verbesserungen sind bei Stirn- oder Lachfalten, Krähenfüßen, aknebedingten Gesichtsnarben, Verbrennungen oder Wunden sowie Stirnfalten möglich. Da Hyaluronsäure auch natürlicherweise im menschlichen Körper vorkommt, ist diese Form der Injektion ausgesprochen beliebt.

Polymilchsäurefiller sind synthetische Füller, die injiziert werden, um die Kollagenproduktion des Körpers anzuregen. Die Resultate entwickeln sich allmählich im Laufe einiger weniger Monate. Polymilchsäurefiller sind nicht toxisch und biologisch abbaubar. Sie werden häufig verwendet, um Lippen mehr Fülle zu verleihen, feine Falten aufzufüllen und Nasolabialfalten zu behandeln.

Hydroxylapatite, ein subdermales, steriles, injizierbares Implantat aus Latex wird ohne Einsatz tierischer Produkte hergestellt. Es kann zum Auffüllen tiefer Gesichtsfalten verwendet werden und verbessert die Fülle von Wangen und anderen Konturen und das Volumen insgesamt. Das sehr natürlich wirkende Resultat hält 12 bis 18 Monate an.

Zu den Risiken dieser Behandlungen zählen Infektionen, Bluten, Hämatome, allergische Reaktionen sowie Knötchen der Haut nach der Behandlung. Vor der Behandlung muss unbedingt auf jede Art von Alkohol verzichtet werden. Auch Blutverdünnungsmittel wie z. B. Aspirin sind abzusetzen. Ihr Arzt ist der Fachmann, der die Art und das Volumen des Fillers für die Behandlung Ihres Problems am besten bestimmen kann.