Blepharoplastik

Blepharoplastik nennt man einen chirurgischen Eingriff, bei dem hängende Augenlider gestrafft und Schwellungen unter den Augen („Augensäcke“) - beides Folgen des Alters - entfernt werden. In der Regel handelt es sich um kosmetische Probleme, hin und wieder kann jedoch auch das Sehvermögen beeinträchtigt sein. Der Eingriff erfolgt meist ambulant; der Chirurg injiziert zunächst ein betäubendes Mittel in die Augenlider und verabreicht dann intravenös ein Entspannungsmittel. Nach dem Eingriff kommt es häufig zu verschwommenem und doppeltem Sehen, Lichtempfindlichkeit, verquollenen, empfindungslosen Augenlidern, Schwellungen und Hämatomen sowie Schmerzen oder Unbehagen.

Sofern Nähte gesetzt wurden, werden nach einigen Tagen die Fäden gezogen. Nach zehn bis vierzehn Tagen sind Schwellungen und Hämatome in der Regel verschwunden, während die Narben erst nach einigen Monaten verblassen. Für die Haut der Augenlider ist unbedingt ein Sonnenschutz erforderlich. Bei manchen Patienten hält der Erfolg ein Leben lang an, während bei anderen die Augenlider nach einer Weile wieder zu hängen beginnen.